Foto: Lady Uschi
Bei den Gedichten zum Thema gab es zwei Sieger:
Rauhnächte
Kalter, feuchter Nebelhauch
schimmernde Netze aus Spinnenbauch
klirrende Kälte in der Nacht
Am Morgen die Sonne leise aufgewacht
Blasser Schein durchdringt den Wald
Taut der Äcker weiße Krume bald
Stille durchzieht das weite Land
von der Rauhnacht Dunkel wie gebannt
Der Bäume Seelen tief im Schlaf versunken
sitzen Vögel still und wie vom Träumen trunken
Der Menschen Schritte knirschen leise
auf eine ungewohnt störende Weise
Zauber der Zeit ist in der Welt
Wo der Wandel ganz kurz innehält
Und Nebelschleier sich verdichten
Von vergangenen Zeiten zu berichten
Lady Birgit
Raunächte
Der kalte Reif liegt auf den Gräsern
und Stille senkt sich über's Land,
Der Winter schickt uns seine Grüße
in seinem weißen Nachtgewand.
Die andre Welt sie greift nach uns.
Sie lässt uns still erschauern,
und die Magie wir spüren sie
in unsren sichren Mauern.
Die Grenzen, ja die sind verschoben.
Der Schleier der ist dünn gewoben.
Und Nebel wallen als Fanal,
in diese Welt durch Berg und Tal.
Traumy